Das wird man sich ja wohl noch erwarten können…

 In Loslassen, MasterMum

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Inspiriert vom MasterMum Refresh Abend, der diese Woche wieder stattfand (an dem es für alle MasterMums die Gelegenheit gibt, Themen zu wiederholen, zu vertiefen oder sich einfach auszutauschen), habe ich viel über Erwartungen nachgedacht.

Er-warten. Wir warten also irgendwie. Dass etwas passiert nach gewissen Vorstellungen. Dass andere so handeln, wie wir es uns vorstellen. Dass wir selbst so sind, wie es einem gewissen Bild von uns entspricht. Dass wir von anderen so behandelt werden, wie wir es für wünschenswert erachten. Dass Ereignisse eintreffen, die uns dienlich erscheinen etc.

Was, wenn wir warten und es kommt dann anders? Dann werden unsere Erwartungen oft enttäuscht! Was, wenn andere warten und wir sind dann anders? Sind wir dann die Enttäuschung?

Ich habe nachgedacht, welche Erwartungen ich denn so habe. z.B an meine Partnerschaft, an meine Kinder, an meine Familie, an meine FreundInnen, an meinen Job, an meine Finanzen, an meine Freizeit, an mein Leben! Und an MICH

Nehme ich jetzt noch dazu, was andere von mir erwarten (manchmal vermeintlich, manchmal real), dann muss ich sagen: ganz schön viel 🙂

Viele dieser Erwartungen (vor allem an mich selbst) sind so tief in mir verankert, dass sie mir kaum mehr auffallen. Dass ich sie nur wahrnehme, wenn ich ganz genau hinschaue und hinspüre.

Und manchmal tut das richtig gut. Wie so ein „Erwartungs-Frühlingsputz“ 🙂 Die Erwartungen loslassen, die vielleicht nicht mehr zu uns passen. Die vielleicht auch gar nie unsere eigenen waren, sondern die wir so „mitgeschleppt“ haben über die Jahre. Die uns nicht mehr weiterbringen, sondern nur auf der Stelle treten lassen. Die uns vielleicht absurd erscheinen, wenn wir sie so ganz offen und ehrlich anschauen 🙂

Ein bisschen mehr im Jetzt und weniger im Er-Warten tut mir sicher gut – und vielleicht auch dir?

 

 

 

 

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