glj_9832-bearbeitet

Vielleicht habt ihr euch schon gefragt wer eigentlich hinter MasterMum steckt. Und wie es zu dieser Gruppe überhaupt kam.
Darum möchte ich mich heute einmal vorstellen. Ich bin Ruth Theuermann-Bernhardt, 35 Jahre alt oder jung (je nach Tagesverfassung :-)) und lebe mit meinem Mann und meinen beiden Kindern Noah (5) und Alva (3) in Wien. Geboren und aufgewachsen bin ich in der Obersteiermark.

Mein beruflicher Weg ist bunt: Nachdem ich mit 17 Jahren ein Auslandsemester in den USA verbringen durfte, erwachte in mir so richtig das Interesse an Reisen, an Menschen, an unterschiedlichen Kulturen. Und so entschied ich mich gegen mein eigentlich geplantes BWL Studium und für die Ethnologie (in Kombi mit Kulturmanagement). Nach meinem Studium, bei dem mein Fokus bereits immer wieder auf Frauen und deren Lebensgeschichten lag, führte mich mein erster Job in die Öffentlichkeitsarbeit einer Non-Profit-Organisation für Frauen.

Der Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation blieb ich auch in weiteren Jobs treu, bis 2009 die Kinesiologie in mein Leben trat und kurz darauf noch weitere bereichernde  und mich begeisternde Methoden. Ich merkte, wie sehr es mich faszinierte, Körper und Seele auf diese Weise zu betrachten. Mir fiel es wie Schuppen von den Augen, warum mein Wohlbefinden zu diesem Zeitpunkt echt eingeschränkt war und ich mich nie richtig gut fühlte (ich war oft müde, häufig krank, ausgepowert etc.) was meine Ernährung und mein Lebensstil damit zu tun hatten, aber vor allem auch meine Emotionen, Gedanken und meine persönliche Einstellung zum Leben.

Das Beste daran war: Ich stellte fest, dass ich selbst etwas daran ändern konnte! Etwas verbessern! Dass ich so viele Möglichkeiten habe! Und dass vieles, was ich als gegeben hingenommen hatte (niedriges Energielevel, negative Emotionen, blockierende Muster und immer wiederkehrende Situationen, unerreichbar scheinende Ziele etc.) es ganz und gar nicht war! Und ich entdeckte, wieviel Freude ich hatte, wenn ich gemeinsam mit Menschen arbeitete, wie sehr ich mich für ihre Lebensgeschichten interessierte und wie wertvoll es für mich war, sie auf ihrem persönlichen Weg zu begleiten und sie zu inspirieren.

2012 kam mein wundervoller Sohn Noah zur Welt. Seine Geburt war für mich auch meine eigene Geburt als Mama 🙂 Und die war für mich ehrlich gesagt alles andere als einfach. Ich hatte so klare Erwartungen an mich selbst, so hohe Anforderungen und Perfektionsansprüche, dass die Realität mich überrollte und fast umhaute. Ich dachte, ich wäre so großartig auf alles vorbereitet, dass ich das Mama-Sein mit Links hinkriegen würde. Aber meine hohen Ansprüche an mich, meine Schuldgefühle meinem Sohn gegenüber (z.B weil auch seine Geburt nicht so einfach war wie erhofft) und viele alte Glaubenssätze und Blockaden, die mit dem Mama-Werden „plötzlich“ aufpoppten, machten mir den Start ins Mama-Sein nicht leicht.

Ich hatte plötzlich überhaupt keine Orientierung mehr, was ich denn selbst eigentlich wollte…für mich, für mein Kind, für meine Familie, für meine Partnerschaft. Zwischen all den Ratschlägen,dogmatischen Ansätzen und Bewertungen (egal ob es ums Stillen ging, ums Wickeln, die Beikost, Schlafen und und und) fühlte ich mich total überfordert und verlor völlig den Zugang zu meinem „Bauchgefühl“.

Und: Ich ging davon aus, dass es nur MIR so ging, weil irgendwie niemand wirklich darüber redete. Ich hatte das Gefühl, alle anderen Mamas machten das tatsächlich so mit links, wie ich mir das vorgestellt hatte 🙂 Erst später kam ich drauf, dass es tatsächlich vielen ähnlich ging wie mir…aber dass sie sich schämten, darüber zu reden oder keine „Schwäche“ zeigen wollten

Was mir damals sehr fehlte, war etwas für MICH als Mama. Wo meine Themen und Herausforderungen Raum bekamen. Wo ich mich austauschen durfte. Wo nicht bewertet wurde und ich nicht noch mehr „richtig“-„falsch“, „gut“-„böse“Kategorien mit nach Hause nahm. Wo ich alleine, ohne Kind, als FRAU hingehen konnte. Wo ich lernen konnte, wieder auf mein Bauchgefühl und mich selbst zu vertrauen. Wo ich meine Ressourcen stärken konnte oder neue entdecken. Wo mir mein eigener Weg klarer wurde.

Ja, und da kommt MasterMum ins Spiel 🙂

Im September 2016 konnte ich mir einen Herzenswunsch erfüllen und gründete die MasterMum Gruppe. Ich freue mich so sehr, Mamas auf ihrem persönlichen Weg begleiten zu dürfen und mit meinen Ressourcen zu inspirieren.

„Jetzt bin ich im Mama-Sein angekommen“ (Feedback einer Mama)

Wenn auch du bei MasterMum dabei sein magst, dann melde dich gerne bei mir!